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Listed below are links to weblogs that reference Recommended Readings:

Comments

Gabi to Karl B.

Karl B., guess what I found on the first weblog, David referred to?

"Germans would like us to believe our President is the reason. Their litany of his supposed affronts to world order is long. But underlying the criticism of American policy is a foundation of anti-Americanism that has just as little to do with our President as it does with the Kyoto Treaty, the International Criminal Court, and the wars in Afghanistan and Iraq. Rather, it is the result of Germany’s inability to adjust to drastically changed circumstances and its loss of influence over domestic and international trends. ..."

So I am not the only one!

Downer

Inferiority complexes correlate with hate. That's the today situation here in Germany. Antiamericanism divert from weakness – as a compensation for the German soul. Hate is always self hate.

Joe Rousé

Thanks for posting the "Stolen Honor" link. I have posted it on my blog. I hope everyone will do the same.

TED

thank you very much for the link. I'll send it to everyone of instant messanger contacts.

dubya

via DrudgeReport:

The last sentence must have consequences:

"John Wilkes Booth, Lee Harvey Oswald, John Hinckley Jr - where are you now that we need you?"

http://www.guardian.co.uk/theguide/columnists/story/0,,1333748,00.html

That crossed the line big time...

Gabi

Hat die SZ völlig den Verstand verloren???????
Jetzt läßt man einen Herrn Grün mit jüdischem Glauben Bush mit Hitler vergleichen!
Die SZ unterstellt, die USA würden zunehmend ALLE Muslime für potentielle Terroristen halten.
Als ich die Einleitung las, dachte ich, endlich würde sich jemand mit dem deutschen Feindbild auseinandersetzen. Aber nein, wir dürfen grenzenlos hassen, das Objekt des deutschen Hasses hat allein Schuld daran, daß es so gehaßt wird.
Warum gibt sich dieser Herr Gruen für so etwas her?
Bush ein Feind für die Menschheit.
Wenn man mal den Artikel so liest, als würde Herr Gruen analysieren, warum die Deutschen Bush als Feindbild haben, wird vieles stimmiger.
Haß ist Selbsthaß, müssen sich ja dann auch die Deutschen sagen.

http://www.sueddeutsche.de/ausland/schwerpunkt/845/24821/index.html/ausland/artikel/696/41655/article.html

Psychoanalytiker Gruen

"Bush ist ein Feind für die Menschheit"

Die Mehrheit der Deutschen hat George W. Bush zu ihrem neuen Feindbild erkoren. Der Psychoanalytiker Arno Gruen über die Rationalität des Hasses, die Feindbilder der Amerikaner und die Kindheit von Bush.
Interviews von S. Schneider und D. Wichmann

Arno Gruen, Psychoanalytiker. Ein Lebenslauf, wie ihn nur das letzte Jahrhundert schreiben konnte: 1923 als Kind jüdischer Eltern in Berlin geboren, 1936 in die USA emigriert, als US-Soldat gegen Hitler gekämpft, Studium der Psychologie in New York, Professuren an verschiedenen US-Universitäten, seit 1979 psychotherapeutische Praxis in Zürich. Für sein Buch »Der Fremde in uns« über die Wurzeln von Fremdenhass und Terror bekam Gruen 2001 den Geschwister-Scholl-Preis der Stadt München. Sein jüngstes Buch »Verratene Liebe – Falsche Götter« erschien bei Klett-Cotta.

SZ-Magazin: Herr Gruen, wir Deutsche haben George W. Bush zu unserem neuen Feindbild erkoren. Wem rät ein Psychoanalytiker eher zu einer Therapie: den Deutschen oder George W. Bush?

Arno Gruen: Bitte lassen Sie mich differenzieren: Bush ist tatsächlich ein Feind für die Menschheit; weil er einen Krieg führt unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, weil er arrogant und völkerverachtend ist – wie Hitler übrigens.

SZ-Magazin: Sie unterscheiden zwischen jemandem, der objektiv ein Feind ist, und jenen, die sich ein subjektives Feindbild aufgebaut haben?

Arno Gruen: Ja. Man darf erkennen, dass Menschen feindlich sind, aber Feindbilder sind etwas anderes.

Arno Gruen: Alle Feindbilder beruhen auf Hass. Sie haben nie mit der Wirklichkeit zu tun, sondern mit der Entwicklung, die viele von uns als Kind durchmachten: In westlichen Kulturen wird es auch heute noch als unumstößliche Wahrheit angesehen, dass ein Kind dazu gebracht wird, sich dem Willen der Eltern zu unterwerfen. So wird der Gehorsam tief in der menschlichen Seele verankert und die eigenen Bedürfnisse und Wahrnehmungen des Kindes zum Feind. Das Eigene wird zum gehassten Fremden.

SZ-Magazin: Das klingt entsetzlich.

Arno Gruen: Aber genau so entstehen Feindbilder: Der Feind, den wir in anderen zu sehen glauben, muss ursprünglich in unserem Inneren zu finden sein. Man hasst sich selbst für die wahre Liebe, die man braucht. Hass bedeutet immer Selbsthass. Und deshalb sucht man da draußen Feindbilder, um andere niederzumachen. Nur so können wir aufrecht gehen. Feindbilder sind in diesem Sinne immer etwas Irrationales, der Hass aber ist real.

SZ-Magazin: Nennen Sie es irrational, wenn in den USA zunehmend alle Muslime für potenzielle Terroristen gehalten werden? Oder eher einen Versuch, sich gegen echte Feinde zu schützen?

Arno Gruen: Kürzlich sah ich Bilder aus Chicago, und eine aufgebrachte Frau erzählte, sie hasse Muslime. Gleichzeitig erzählte sie aber, sie befürchte, ihr Sohn müsse ins Gefängnis, weil beide kein Geld haben, um die Arztrechnungen zu bezahlen. Sie erkannte also den wirklichen Feind nicht, der sich in der Struktur des politischen Systems verbirgt – ein System, das die zunehmende Armut vieler Menschen hinnimmt. Die Muslime haben ihr gar nichts getan.

SZ-Magazin: Können Sie aus der Ferne beurteilen, ob George W. Bush selbst ein Feindbild wie den Irak braucht, um aufrecht gehen zu können, wie Sie es nennen?

Arno Gruen: Vermutlich ja. Der Autor Lloyd de Mause beschreibt in seinem Buch über die Familie Bush Prescott Bush, den Großvater des heutigen Präsidenten, als schrecklichen Mann; nicht nur, weil er mit Hitler paktierte, sondern weil er seine eigenen Kinder so heftig schlug, dass sie entsetzliche Angst vor ihm hatten. Auch George W. Bush wurde von seiner Mutter geschlagen. Als er sieben Jahre alt war, starb seine Schwester. Und ihm wurde die Aufgabe übertragen, die Mutter aufzuheitern.

Ich meine, wenn ein Siebenjähriger mit einer solchen Aufgabe konfrontiert wird, dann führt das zu riesiger Selbstüberschätzung, zu Arroganz und innerer Leere, weil selbst ein Kleinkind weiß, es kann in so einer Situation gar nichts tun. Sein Überleben hing davon ab, sich mit den Eltern zu arrangieren. Alles, was ihm eigen war, wurde abgelehnt und entwickelte sich zur potenziellen Quelle eines inneren Terrors.

SZ-Magazin: Der sich später in einen äußeren wandelt?

Arno Gruen: Ja, denn die Notwendigkeit verlangt danach, den Selbsthass nach außen zu wenden.

(SZ-Magazin vom 22. Oktober 2004)

Teil 2 gibt es auch noch.


Gabi

Teil 2 ist genauso schlimm. Man achte mal auf die FRAGEN der Journalisten.

Liebe Amerikaner, wählt bloß nicht Bush, sonst hassen wir euch ALLE, auch die Demokraten!



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Politikwissenschaftler Herz

"Politiker benutzen Feindbilder gezielt für ihre Zwecke"

In der Vorstellung der meisten Deutschen verkörpert Bush alle negativen Eigenschaften Amerikas. Der Politikwissenschaftler Dietmar Herz über die Entstehung von Feindbildern und ihre positiven Auswirkungen auf eine Gesellschaft.
Interviews von S. Schneider und D. Wichmann

Dietmar Herz, 45, ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Erfurt. Er studierte und unterrichtete an zahlreichen amerikanischen Hochschulen, u. a. in Harvard, Stanford und Vanderbilt. Herz schrieb mehrere Bücher über das politische System der Vereinigten Staaten. Demnächst erscheint bei WWG »Amerika verstehen«.

SZ-Magazin: Herr Herz, kann man George W. Bush als das derzeit größte Feindbild der Deutschen bezeichnen?

Dietmar Herz: Daran gibt es wohl keinen Zweifel.

SZ-Magazin: Ein noch größeres als die so gefürchteten »Islamisten«?

Dietmar Herz: Sagen wir mal so: ein präsenteres Feindbild, solange al-Qaida oder andere Terrororganisationen in Deutschland kein Attentat verüben. Aktuelle Umfragen belegen, dass weit über neunzig Prozent der Europäer George W. Bush abwählen würden – wenn sie denn den amerikanischen Präsidenten wählen dürften. Noch nie ist ein amerikanischer Politiker in Deutschland und Europa auf eine derart breite Ablehnung gestoßen wie George W. Bush.

SZ-Magazin: Wie wurde er zum Feindbild?

Dietmar Herz: In der Vorstellung der meisten Deutschen verkörpert Bush alle negativen Eigenschaften, die sie schon immer mit den Amerikanern verbunden haben: Bush steht für religiöse Bigotterie, ein imperiales außenpolitisches Auftreten, für Korruption, dubiose Ölgeschäfte, Arroganz im Auftreten und Kulturlosigkeit. In den USA wird das weit gehend anders empfunden: Vieles, wofür die Europäer Bush ablehnen, gehört dort zum politischen Alltag.

SZ-Magazin: Was denn zum Beispiel?

Dietmar Herz: Insbesondere die religiöse Rhetorik und die Einteilung der politischen Welt in Gut und Böse. In der amerikanischen Politik spielen Feindbilder im Inneren und Äußeren eine noch viel größere Rolle als derzeit bei uns in Deutschland.

SZ-Magazin: Warum?

Dietmar Herz:Schon einfach deshalb, weil Feindbilder auch positive Auswirkungen haben können: Sie helfen zum Beispiel, eine Gemeinschaft zu bilden und zu festigen. Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung ist zu großen Teilen ganz explizit gegen George III. von England geschrieben worden. Dieses Feindbild wirkt bis in die populäre Kultur der Gegenwart: Es gibt Countrysongs von Johnny Cash, in denen er auf George III. schimpft.

Und auch sonst wimmelte es in der amerikanischen Politik immer von Feindbildern: die Mexikaner, die Sklavenstaaten des Südens gegen die Yankees, die Nazis, später der Kommunismus, heute ist es der politische Islam. Immer diente den Mächtigen ein Feindbild dazu, die Nation zusammenzuführen und eine oft unpopuläre Politik durchzusetzen.

SZ-Magazin: Der Psychoanalytiker Arno Gruen sieht das anders: Er behauptet, Feindbilder entstünden zumeist aus inneren Konflikten der Menschen.

Dietmar Herz: Daran glaube ich für den politischen Bereich nicht: Feindbilder sind hier meiner Ansicht nach nichts Abstraktes und Unterbewusstes. Politiker kreieren Feindbilder und benutzen sie gezielt für ihre Zwecke. Sie manipulieren damit die Bevölkerung, denn mit Feindbildern lässt es sich leichter regieren.

Feindbilder erklären in einfachen Worten politische Entwicklungen und rechtfertigen Handlungen, auch wenn dabei die so genannte Wahrheit auf der Strecke bleibt. So werden heute alle möglichen Gruppen dem »radikalen Islam« zugeordnet, obwohl das in vielen Fällen absoluter Quatsch ist. Außerdem helfen Feindbilder, zweifelhafte und umstrittene Entscheidungen zu rechtfertigen.

SZ-Magazin: Wenn Feindbilder dazu dienen, Gruppen zusammenzuführen: Hilft dann die Abneigung gegen George Bush dem Zusammenwachsen der Europäischen Union?

Dietmar Herz: In gewisser Weise ja, denn dieses Feindbild ist in Europa länderübergreifend. Es führt die Europäer in ihrer Abneigung zusammen.

SZ-Magazin: Wenn der Hass auf Bush das Zusammenwachsen Europas beschleunigt, was ist dann eigentlich so schlimm an Feindbildern?

Dietmar Herz: Vereinfachungen können zwar weiterhelfen, reichen aber für eine weit reichende Politik nicht aus. Eine negative Begründung einer politischen Idee ist gefährlich – was tun, wenn das Feindbild plötzlich wegfällt? Ich gebe aber zu, dass Feindbilder oft eine positive Wirkung haben können. »Der Geist, der stets das Böse will und stets das Gute schafft.«

SZ-Magazin: Das Ressentiment gebiert Werte, sagt Nietzsche. Hat er Recht?

Dietmar Herz: Natürlich fördern Feindbilder eine Besinnung auf eigene Stärken und Grundsätze. Aber gerade in Europa gibt es in allen politischen Lagern ohnehin schon einen starken verdeckten Antiamerikanismus. Den sollte man nicht noch fördern.

SZ-Magazin: Was wird passieren, wenn Bush zum zweiten Mal zum Präsidenten gewählt wird?

Dietmar Herz: Ich befürchte, dass sich die Abneigung gegen Bush auf »die Amerikaner« insgesamt ausweiten könnte. In Europa wird sich die Kritik an der Politik des Präsidenten dann immer mehr auf das gesamte amerikanische System beziehen. Nach dem Motto: Die Amerikaner hätten ihren Fehler ja korrigieren und wenigstens John Kerry wählen können.

(SZ-Magazin vom 22. Oktober 2004)

Downer

@Gabi

Süddeutsche, Financial Times, Handelsblatt, Die Welt, Frankfurter Allgemeine, Stuttgarter Zeitung - all the same bullshit. Jede Hoffnung, dass da noch etwas kommen kann, darf begraben werden. Im aktuellen SPIEGEL befindet sich ein mehrseitiges Essay von einem deutschen Professor, Peter Schneider, der in den USA lehrt, und Bush als weltabgewandten, in einer Scheinwelt lebenden Menschen darstellt.

http://service.spiegel.de/digas/servlet/epaper?Q=SP&JG=2004&AG=44&SE=170

Gabi

Zum Thema SZ paßt dies von Maxeiner und Miersch:

SZ-LESER WISSEN MEHR
Am 14. Oktober erschien in der Süddeutschen
Zeitung ein erstaunlicher
Leserbrief. Er bezog sich auf einen Artikel über
die Experten-Anhörung
zum Thema Islamismus im Bundestag (Quelle war
eine Meldung des
Evangelischen Presse-Dienstes, epd). Der
Leserbriefschreiber, Jürgen
Müller, hatte augenscheinlich selbst daran
teilgenommen. Nun wunderte er
sich, dass die SZ die Anhörung "falsch
wiedergab". Zitate aus dem
Leserbrief:
"Die absolute Mehrheit der eingeladenen Experten
war sich nämlich
darüber einig, dass das Problem des so genannten
politischen
beziehungsweise legalistischen Islamismus bis
jetzt in
unverantwortlicher Weise von Politik, Medien und
Öffentlichkeit
ignoriert wurde. Demgegenüber war in der
epd-Meldung davon die Rede, der
Islamismus sei...kein Thema."
"Von den sieben anwesenden Experten teilten fünf
die Meinung. das
Problem des politischen Islamismus, dessen Ziel
vor allem die
Überwindung demokratischer Strukturen durch die
Scharia ist, werde in
Deutschland drastisch unterschätzt. Nur zwei -
die von epd in aller
Breite zitierten Professoren Udo Steinbach und
Werner Schiffauer - waren
anderer Meinung." usw., usf.


Kann es also sein, daß die SZ in unverantwortlicher Weise die Gefahr des Terrorismus unterschätzen und sich lieber in krankhafter Weise mit ihrem Feindbild Bush beschäftigen? Was haben die nur in ihrer Kindheit erlebt, daß sie sich selbst so hassen?

Gabi

Downer, hatte einige Wochen die dt. Medien gemieden, jetzt erschlägt es mich regelrecht. Sind die noch normal?

nono

boys, click faster, faster, click guerilla, click! IT SEEMS YOU ARE TOO SLOW! I do not hope you are shot by some NRA gay!?

SleepyInSeattle

^^ Now that is what I'm talking about. That's the German style sarcasm I know and love.

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